Es ist einfach zu spät, jetzt noch Instagram Follower zu bekommen…
Okay, Stopp! Denk nicht, dass niemand auf der Party mit dir sprechen wird, nur weil du zu spät gekommen bist! Ja, wenn die anderen schon seit Stunden am Feiern sind, ist es vielleicht ein bisschen schwieriger, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Aber das heißt nicht, dass niemand mit dir reden wird. Es heißt einfach nur, dass du vielleicht ein bisschen mehr Arbeit haben wirst, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich habe vor genau sechs Monaten, also am 28.Januar diesen Jahres damit angefangen und habe jetzt über 15.000 Instagram Follower. Und in diesem Artikel möchte ich dir ganz ehrlich erzählen, wie ich so viele Instagram Follower bekommen habe – ohne Bots oder gekaufte Fake Follower!
Warum ich überhaupt in 2018 noch mit Instagram angefangen habe
Lass uns erst mal zurück in den Januar 2018 gehen: Ich war eindeutig zu spät zur Party. Sehr viel zu spät, um genau zu sein. Zwei Tage nach meinem 29.sten Geburtstag saß ich im Pool im Le Meridien in Panama und las einen Newsartikel darüber, wie eine Instagram und Youtube Influencerin von einem Hotel Manager öffentlich diskreditiert wurde, weil sie nach einer kostenlosen Übernachtung gefragt hatte.
Das wirklich interessante daran war, dass die englischsprachigen Artikel sehr differenziert waren, während die deutsche Presse sie mehrheitlich als unverschämt und naiv darstellte, weil sie nach einer kostenlosen Übernachtung fragte. Das ist allerdings im Bereich Influencer Marketing etwas völlig Normales!
Und auch wenn ich jetzt persönlich kein großer Fan ihres Accounts war, war mir klar, dass hier etwas ganz falsch läuft. Deutschland versteht Influencer Marketing noch nicht so richtig – oder mit anderen Worten: Deutschland ist ebenfalls deutlich zu spät bei der Party! Wir waren ja auch schon bei Twitter und Facebook und Youtube später dran.
Trotzdem ist mir zu diesem Zeitpunkt klar geworden, dass ich daran etwas ändern möchte. Wie einige von euch wissen, habe ich vor dieser Reise bei einer renommierten Firma als Unternehmensberaterin gearbeitet. Und da war der Gedanke: Ich muss Instagram besser verstehen und diesen armen deutschen Firmen helfen, diesen Kanal zu verstehen!
Die Entscheidung war also ganz schnell getroffen – ich würde meines fröhlich vor sich hin gurkenden privaten Instagram Account nehmen, und versuchen, mehr Instagram Follower zu bekommen. Ich wollte genau verstehen, wie diese Plattform funktioniert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht mal darüber nachgedacht, selbst ein „Instagram Influencer“ zu werden. Nicht mal ein „Mikro Influencer“. Ich wollte einfach nur Business Skills entwickeln.
Die ersten Fehler, die ich gemacht habe
Da die meisten meiner Freunde ebenfalls zu spät zur Instagram Party sind, hatte ich 82 (mehrheitlich inaktive) Follower, als ich meinen Account von“privat“ auf „öffentlich“ geschalten habe. Und dann habe ich diesen Selfie gepostet:

Ja genau. Einen schlecht ausgeleuchteten Pool Selfie. Und ja, das ist mir peinlich und ich habe den Post bei Instagram auch bereits archiviert. Ich bezweifle stark, dass meine Instagram Follower ihn vermissen. Aber ihr bekommt das Bild noch mal zu sehen, weil ich denke, dass ihr etwas daraus lernen könnt. 🙂 Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich recherchiert und hab einfach mal angefangen, weil ich dachte, dass es ja nicht so schwer sein kann.
Es stellte sich heraus, dass es schwer ist. In 2018 reicht ein schlecht ausgeleuchteter Selfie einfach nicht mehr, um auf der Party besonders aufzufallen.
Ich habe auf den Post sogar ein paar Likes, Kommentare und neue Instagram Follower bekommen. Auf auf keinen Fall wäre ich so in absehbarer Zeit auf 15.000 Follower gekommen.
Also habe ich angefangen zu recherchieren. VIEL zu recherchieren. Und dann habe ich mit den Basics angefangen:
Die heiligen 7 Regeln, um mehr Instagram Follower zu bekommen (die in 2018 noch gelten)
Da es schon so viele andere Artikel zu diesen Basics gibt, will ich sie hier nur kurz wiederholen. Und ich will auch nicht zu tief in die Themen einsteigen, weil ihr diese Infos auch woanders findet.
Falls du die Basics bereits kennst und woanders gelesen hast, überspring diesen Abschnitt einfach. Danach werde ich noch ein paar Strategien vorstellen, die ich sonst noch ausprobiert habe und die dir andere noch nicht verraten haben.

1) Such dir dein Thema und setz‘ es konsistent um
Denk darüber nach, um was es bei deinem Instagram account gehen soll. Bist du eine Fashionista? Eine Reisewütige wie ich? Ein Foodie und Gourmet? Eine Beautyqueen? Ein Landschaftsfotograf oder Katzenliebhaber? Entscheide dich für ein (oder zwei) konkrete Themen, über die du posten willst. Such dir einen passenden Accountnamen und poste dein erstes Bild. Falls du vorher schon einen Account hattest, archiviere die meisten der Bilder, die nicht zu diesem Thema passen.
Für mich bedeutet das zum Beispiel, dass ich immer auf meinen Bildern bin, irgendwo auf der Welt. Das kann im Hotel sein oder draußen. Manchmal bin ich nur ganz klein von hinten auf dem Bild, manchmal ist es ein Portrait. Aber ich bin eben auf jedem Bild – es ist nie nur ein Landschaftsbilder oder eine andere Person (ohne mich zusätzlich darauf).
Dein Konzept kann natürlich ganz anders sein – aber du brauchst unbedingt eins. Dein Tribe (aka deine Instagram Follower) werden es dir danken – dann wissen sie nämlich, was sie bei dir bekommen!
2) Poste konsistent, mindestens einmal am Tag
Ja, das steht bereits überall – und ich kann nur noch einmal bestärken, wie wichtig das ist! Als ich angefangen habe zu posten (mit den richtigen Hashtags, siehe unten!), bin ich relativ schnell auf 1.000 Instagram Follower gekommen ohne großen Aufwand.
Und dann war ich vier Tage offline weil ich auf einer Kreuzfahrt war und da das Internet so teuer ist. Als ich zurück gekommen bin, hatte ich 150 Follower weniger – und es hat über zwei Wochen gedauert, wieder die vorherige Wachstumsrate zu bekommen.
Instagram erwartet von dir, online zu sein. Jeden Tag. Eigentlich sogar mehrfach jeden Tag. Versuch besser nicht, deine Instagram Follower zu steigern, wenn dir das nicht zusagt!
3) Entscheide dich für einen Style deines Feeds und bearbeite deine Bilder entsprechend
Das ist ein Schritt, den ich selbst erst ein bisschen später gegangen bin, nachdem ich ihn mit einer Freundin diskutiert hatte. Bis ungefähr April diesen Jahres habe ich nicht wirklich geplant, was ich am nächsten Tagposten würde. Und es war mir auch nicht wirklich wichtig, wie das aktuelle Bild neben dem von gestern aussehen würde.
Und dann habe ich angefangen sie so zu editieren, dass die Farben konsistenter sind. Ich war ziemlich überrascht über den großen Effekt! Plötzlich kamen wieder mehr und mehr Instagram Follower und ich bekam auch Kommentare wie „Ich liebe diese türkisen Farben überall in deinem Feed!“. Eine Person hat sogar einfach einen Screenshot von meinem Feed in ihrer Story veröffentlicht und genau das darauf kommentiert!
Brauchst du also Lightroom? Nein, nicht unbedingt. Du kannst dein Glück auch mit Snapseed oder ähnlichen Apps versuchen. Das habe ich zuerst auch gemacht. Und dann bin ich aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich mit Lightroom einfach mehr machen kann. Insbesondere der Color Mixer ist echt cool! Die App ist übrigens auch kostenlos – also probier es ruhig aus! Inzwischen verwende ich die kostenpflichtige Desktopversion – aber fang doch einfach mit der App an und finde raus, ob Lightroom für dich funktioniert!
Ich habe übrigens auch ein Tutorial über Presets geschrieben (bisher nur auf Englisch). In Kurzversion: Ein Preset alleine löst dein Problem nicht. Du musst die Bilder trotzdem noch anpassen und deinen Feed planen (was nebeneinander gut aussieht und was nicht). Ich verwende dafür die kostenlose App „Preview“ (Android)

4) Schreibe interessante Captions unter deine Bilder
Wenn du einfach nur schöne Bilder ohne Kommentar teilst, dann werden deine Antworten auch entsprechend ausfallen: „Hübsches Bild“, „Tolle Farben“ oder „Du bist einfach so heiß!“. Wenn du tatsächlich eine Konversation starten willst (und glaub mir, das willst du!), musst du deinen Instagram Followern schon einen Beginn anbieten! Frag sie etwas. Erzähl ihnen etwas über deinen Tag und was in deinem Leben gerade so passert. Sprich über den Ort, wo du das Bild aufgenommen hast. Gib ihnen einen Geheimtipp dazu! Oder versuch, mehr über deinen Tribe zu lernen!
Einen super Artikel (allerdings auf Englisch) zu Captions findest du hier
5) Tagge deine Bilder entsprechend
Lass uns von vorne anfangen: Es gibt drei verschiedene Arten von Tags: Geotags (Orte), Personen-Tags und Hashtags. Am besten verwendest du alle. Auf jedem Bild.
Geotags: Der Ort an dem du das Bild aufgenommen hast. Du kannst allgemeinere verwenden (z.B. „Sri Lanka“ oder sehr spezifische („Hotel Abc in Colombo“) – je nachdem wo du dich befindest. Beides kann Sinn ergeben – spiel ein bisschen herum und sieh, was besser für dich funktioniert. Hauptsache du verwendest einen Geotag!
Personen-Tags: Du kannst auch direkt Instagram Accounts auf deinem Bild taggen. Das ist besonders mächtig, weil die getaggten Accounts das vermutlich bemerken werden und eventuell auch reagieren. Wenn du in einem schönen Hotel übernachtest und ein Bild davon postest – dann tagge es unbedingt direkt. Mir ist es selbst schon passiert, dass mich Hotels danach direkt kontaktiert haben und teilweise auch meinen Post geteilt haben.
Hashtags: Es gibt so viele Infos über Hashtags auf Instagram im Internet! Es gibt sogar ganze Artikel, die sich nur einer geeigneten Hashtag-Strategie verschreiben. Um es kurz zu machen: Du kannst bis zu 30 Hashtags in deinem Post verwende und ich empfehle dir auch, das genau so zu machen. Es gibt auch Studien, die nur 10 Hashtags verwenden – aber für mich hat es immer am besten funktioniert, alle dreißig zu nutzen. Versuch die Hashtags regelmäßig zu ändern und nicht immer dieselben zu verwenden – das wird nicht gerne gesehen vom Instagram Algorithmus. Am besten machst du dir eine Liste und spielst ein bisschen damit rum. Und gerade solange du selbst noch nicht Millionen Follower hast, solltest du versuchen „kleine“ Hastags zu verwenden neben den populären. Unter #Instatravel wird dein Bild eher Sekunden als Minuten sichtbar sein – bei #UnawatunaBeach kann es im besten Falle sogar noch Stunden und Tage sichtbar sein!
6) Interagiere mit anderen Instagrammern
Du willst Kommentare auf deinen Bildern. Dann kommentiere auch die Bilder von anderen! Wie sollen sie schließlich bemerken, dass du auch auf der Party bist, wenn du nicht mal Hallo sagst? Das kann allerdings auch ganz schön zeitaufwändig werden und um ehrlich zu sein, es gibt auch Tage, da habe ich keine Lust zu kommentieren. Es ist auch okay wenn das passiert – aber lass es nicht zur Gewohnheit werden!
So, lass uns Klartext über Engagement Gruppen sprechen: Funktionieren sie? Ja. Habe ich sie benutzt? Ja. Können sie super anstrengend sein? Aber sowas von! Ich kann dir nicht wirklich sagen, ob du Engagement Gruppen nutzen solltest um deine Likes und Kommentare zu erhöhen. Meiner Meinung nach ist nichts falsches daran, sich mit anderen Instagrammern mit denselben Zielen (aka Instagram Follower bekommen) dran. Aber überleg dir genau, welchen Gruppen du beitritts. Ich bin auch immer noch in einer solchen Gruppe mit super coolen, reisebegeisterten Mädels und ich liebe es, mir jeden Tag ihre Bilder anzusehen! Ansonsten habe ich aber sehr viele Pods verlassen weil es mich super genervt hat, ständig Bilder kommentieren zu müssen, die mir gar nicht wirklich gefallen haben. Am besten du versuchst es einfach selbst!
Und falls du dich ganz gegen Pods entscheidest – auch okay! Aber vergiss nicht, auch mit den Bildern deines Tribes zu interagieren! Geh ruhig mal durch deinen Home Feed und sieh dir an, was sie so posten. Gib ihnen ein bisschen was zurück! :-*
7) Poste Instagram Stories
Ich kann nicht wirklich sagen, wie groß der Einfluss von Instagram stories auf mein Instagram Follower Wachstum war – aber ich kann sagen, dass ich häufig sehr viel Engagement auf meine Stories bekomme. Und wenn man echten „Instagram Gurus“ glaubt, dann hilft dieses Engagement auch deinen Feed Posts gesehen zu werden. Instagram zeigt dein wunderschönes neues Bild nämlich gar nicht allen deinen Followern – sondern nur einem Bruchteil davon! Basierend auf der Reaktion dieser Menschen entscheidet Instagram dann, wie „wertvoll“ dein Content für heute ist!
Und deine Story ist auch ein super Ort, um sich bei deinen Followern dafür zu bedanken, dass sie Teil deines Tribes sind und sie nach Meinungen zu fragen! Ich liebe zum Beispiel die „Poll“-Funktion!

Und was, wenn das alles nicht genug ist?
Nachdem ich all diese Basics mehr oder minder umgesetzt hatte, ist mir klar geworden, dass mein Wachstum auf Instagram trotzdem noch nicht schnell genug ist, um in absehbarer Zeit den Zielwert der großen Unternehmen zu erreichen.
Und auch wenn es richtig ist, dass die absolute Anzahl an Followern heutzutage weniger wichtig ist als noch vor einem Jahr – dann ist es trotzdem noch ein wichtiger „KPI“. KPI ist Business Englisch und bedeutet „Key Performance Indikator“ – dieses Wort habe ich als Managementberaterin so oft verwendet…! Unternehmen nutzen KPIs um ihren Erfolg zu messen und auch in 2018 ist der Follower Count ein wichtiger KPI. Je mehr Follower ich bekomme, desdo mehr Unternehmen kontaktieren mich von selbst.
So, wie kannst du also aufholen zu den Menschen, die früher auf der Party waren als du?
Du könntest theoretisch Fake Follower kaufen. Aber das wird dich nirgends hinbringen! Die Algorithmen werden immer besser und es ist sehr offensichtlich, wenn du Follower gekauft hast. Ich selbst habe nie welche gekauft und ich kann dir auch nur ganz stark davon abraten. Auf lange Sicht schadest du deinem Account und deiner Glaubwürdigkeit als Influencer damit. Diese Fake Follower werden nie auf deine Bilder reagieren und Engagement wird als KPI tatsächlich wichtiger und wichtiger!
So, und was dann?
Die geheimen Tipps über die niemand spricht (und die tatsächlich in 2018 noch funktionieren)

Kommen wir also dazu, was ich gemacht habe, wie und warum: Ich glaube, dass sehr viele Menschen diese Strategien verwenden – die meisten sind aber nicht ehrlich genug, es zuzugeben. Sie wollen so wirken, als wäre das Wachstum ihnen „einfach so passiert“. Glaub mir, Instagram Follower Wachstum passiert „nicht einfach so“. Es ist das Ergebnis von tollem Kontent und einer gut ausgeführten Strategie.
Das alternative Follow-Unfollow Spiel
Es ist euch garantiert ebenfalls bereits passiert: Ein richtig toller Account folgt fir und du hast dich riesig gefreut. Natürlich bist du dem Account dann auch gefolgt. Aber als du drei Tage später auf der Seite des Accounts warst, ist er dir gar nicht mehr gefolgt. (In der Tat merkst du das nur, wenn du Apps wie „Follow Cop“ verwendest um sowas zu monitoren)
Mich hat das immer verärgert und ärgert mich auch jetzt noch. Diese Menschen spielen mit deinen Gefühlen und das sollte einfach nicht passieren auf Instagram. Es passiert allerdings, weil der Trick funktioniert. Dir ist dieser Account schließlich auch aufgefallen, oder?
So, hier kommt jetzt mein alternativer Vorschlag – der verletzt nämlich niemanden, funktioniert aber dennoch: Das Unfollow-Follow Spiel mit großen Accounts.
Wenn du großen Accounts in deiner Niche folgst, werden dich andere bemerken, da du ebenfalls als neuer Follower dieser großen Accounts erscheinst. Und falls jemand den Content des großen Accounts mag und deiner selbst ähnlich ist – dann folgen sie dir vielleicht auch! Also, fang an, großen Accounts in deiner Niche zu folgen – du kannst von ihnen auch viel lernen. Und dann geh durch die Accounts, denen die großen selbst auch folgen und folge diesen ebenfalls. Am nächsten Tag entfolgst du ihnen kurz und folgst direkt WIEDER. Auf diese Art und Weise wirst du nie einer ihrer Unfollower sein (und verletzt so niemanden) – ABER du wirst wiederholt als neuer Follower auftauchen und andere Menschen werden sich eher bemerken. Und wenn du vorher deinen Content optimiert hast (siehe oben) – dann folgen sie dir vielleicht auch!
Diese Strategie hat für mich auf jeden Fall funktioniert und mir geholfen, meine ersten 2-3k Instagram follwer zu bekommen. Ich mache das zwar jetzt nicht mehr regelmäßig (weil ich einfach zu faul bin) – aber es funktioniert. Sei aber vorsichtig es nicht zu übertreiben (folge nicht mehr als 30 Accounts auf einmal) – sonst kann es passieren, dass Instagram dich bannt!
Loop Giveaway Gewinnspiele

Ja, Giveaways. Ob du sie magst oder nicht – sie funktionieren. In der Tat sind sie eine der wenigen Dinge, die dir helfen können, wirklich schnelle viele Instagram Follower zu bekommen.
Normalerweise funktionieren sie so: Zusammen mit 30-40 anderen Accounts kauft ihr einen Preis für das Gewinnspiel. Dann postet ihr alle ein Bild des Gewinnspiels zur selben Zeit. Es gibt in der Regel einen dezidierten Giveaway Instagram Account (lass ihn uns mal ABC Giveaway nennen), der zu diesem Zeitpunkt nur genau diesen 30-40 Accounts folgt. In der Caption der Bilder stehen die Regeln zur Teilnahme am Gewinnspiel. Normalerweise muss jeder Teilnehmer allen 30-40 Accounts, denen ABC giveaway zu diesem Zeitpunkt folgt, ebenfalls folgen und zusätzlich einen Freund in einem Kommtar taggen. ABC Giveaway sammelt in der Regel auch das Geld der teilnehmenden Accounts ein, organisiert das Giveaway Bild und schreibt die Caption. Sie bezahlen in der Regel auch ein paar richtig große Accounts (500k+ Follower), das Giveaway ebenfalls zu posten. So bekommt es eine riesige Reichweite und viele Personen folgen dir plötzlich und sehen deinen Content.
Klingt toll? Es gibt aber ein paar Sachen, auf die du aufpassen musst.
Dubiose Anbieter: Es gibt aktuell sehr viele dubiose Giveaway Organisatoren, die sehr viel Geld damit verdienen, indem die überteuerte Giveaways organisieren und keine guten Sponsoren suchen. Du kannst mir gerne immer auf Instagram eine DM schreiben, da ich viele davon kenne und dir vielleicht helfen kann, Geld an solche Anbieter zu verlieren! Außerdem willst du schließlich auch sicher gehen, dass es wirklichen einen Preis und einen Gewinner gibt!
Falsche Nische: Wenn es bei deinem Account um Beauty geht und d u bei einem Travel-Giveaway mitmachst, dann werden dir vor allem Menschen folgen, die einfach nur den Preis gewinnen wollen. Sie interessieren sich gar nicht für deinen Content und werden dir nach dem Giveaway sicher wieder entfolgen. Und sie werden auch nicht mit deinen Bildern interagieren, falls dein Content nicht gut ist – als meistere vorher die Basics und fang erst danach mit Giveaways an!
Ich selbst habe meine ersten Giveaways gemacht, als ich schon fast 5k Follower hatte und das war gut so. Wenn du erst mal die Basics hinbekommen hast und einfach nur noch ein bisschen Exposure brauchst, dann sind Giveaways wirklich klasse! Wenn dein Content nicht das ist, was dein Wachstum verhindert- dann ist Exposure möglicherweise das einzige, was dir fehlt!
Ja, Pinterest! Pinterest kann dir tatsächlich auch dabei helfen, deine Instagram Follower zu steigern! Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine – also warum solltest du sie nicht verwenden, um deinen Content noch sichtbarer zu machen? Falls du bisher noch keinen Account hast, leg dir einen an. Mit IFTTT kannst du sogar einstellen, dass dein Instagram Post immer direkt auch auf Pinterest landet, sobald du Publish geklickt hast!
Oh, und da du bis hierher gelesen hast – vergiss nicht, mir ebenfalls auf Pinterest zu folgen! 😉
Was passiert ist, nachdem ich meine Instagram Strategie erfolgreich umgesetzt habe …
Ich hoffe, diese Tipps haben dir helfen können, deine Instagram Follower ebenfalls zu steigern! Weil eine Sache hat sich komplett geändert, seitdem ich vor einem halben Jahr mit Instagram angefangen habe: Der Grund WARUM ich auf Instagram poste.
Ich will gar nicht mehr deutschen Firmen Instagram erklären.
Ich bin auf Instagram, weil ich Instagram liebe.
Ich habe unglaubliche Leute durch Instagram kennengelernt und unzählige Reisetipps und Inspirationen bekommen, seitdem ich Teil dieser Community bin.
Ich habe einen Tribe bekommen, der mir ans Herz gewachsen ist – du als Leser meines Blogs bist einer davon! Und ich möchte euch gerne etwas zurückgeben.
Ich möchte euch inspirieren und euch die Welt zeigen. Geht nach draußen, reist – und erzählt der Welt darüber, was ihr gesehen und erlebt habt!

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Toller Beitrag! 🙂 Aber ich denke das viele Instagram User einfach sich die Mühe nicht mehr machen wollen, mühsam potentielle Neue Follower auf sich aufmerksam zu machen. Wir alle wissen wie schwierig das ist :(( Ich z.B. habe etwa 35 Stunden investiert um etwa 1000 Follower, durch liken bzw Kommentieren für mein Profil zu begeistern und letztendlich als neue Follower begrüßen zu dürfen.
Und wenn man sich nun im Web umschaut erhält man 1000 Follower für sehr wenig Geld
Jetzt frage ich mich ob sich dieser Zeitaufwand um neue Follower zu bekommen überhaupt noch lohnt ?? wenn man überlegt das ich für nicht mal 1000 Follower 35 Lebensstunden investiert hatte :((
Aber trotz alledem konnte ich mich bis heute noch nicht überwinden Follower oder Likes zu kaufen!
Hi Diana, es ist definitiv Wert, die Zeit zu investieren. Likes oder Follower kaufen schadet deinem Account langfristig nur. Und 35h für tausend Follower ist doch ziemlich gut! Ich will gar nicht wissen, wieviel Zeit ich schon in Instagram investiert habe 😀
Den Link habe ich übrigens gelöscht – das sieht sonst nach Werbung für die Seite aus 😉